Der Aushang für Ihre interne Meldestelle
Ein Meldekanal wirkt erst, wenn die Belegschaft weiß, dass es ihn gibt und wie sie ihn erreicht. Anonymeter druckt Ihnen dafür ein fertiges A4-Blatt: QR-Code, Link, Anonymitätszusage und der Hinweis, dass Repressalien verboten sind.
Der Kanal allein reicht nicht
Das Hinweisgeberschutzgesetz verlangt von Beschäftigungsgebern nicht nur, einen internen Meldekanal einzurichten, sondern auch, klare und leicht zugängliche Informationen darüber bereitzustellen - einschließlich des Wegs zu den externen Meldestellen. Ein Link im Intranet erreicht die Schichtarbeiterin an der Maschine nicht.
Deshalb hängt der Aushang dort, wo gearbeitet wird: Pausenraum, Schwarzes Brett, Umkleide, Lager. Wer eine Minute Zeit hat, scannt den Code mit dem eigenen Telefon und meldet - ohne Konto, ohne App, ohne dass jemand mitbekommt, dass er es getan hat.
Diese Seite ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Prüfen Sie den Text vor dem Aushang anhand Ihrer eigenen Richtlinie und, im Zweifel, mit Ihrer Rechtsabteilung.
Was auf dem Aushang steht
Der Weg zum Kanal
QR-Code in Druckauflösung plus die Adresse in Klartext, für alle, die nicht scannen können oder wollen.
Anonymität, ausgeschrieben
Meldungen sind anonym möglich: kein Name, kein Konto, keine IP-Adresse. Das ist der Satz, der über eine Meldung entscheidet.
Repressalienverbot
Der ausdrückliche Hinweis, dass Benachteiligungen gegen Personen, die in gutem Glauben melden, verboten sind.
Der externe Weg
Der Hinweis, dass sich Beschäftigte stattdessen auch an die zuständige externe Meldestelle wenden können.
Wer den Kanal betreibt
Eine Linie zum Eintragen von Hand. Wer die Meldestelle führt, weiß nur Ihr Haus - und auf Papier gewinnt der Stift.
In der Sprache der Belegschaft
Der Aushang wird in neun Sprachen gedruckt, unabhängig davon, in welcher Sprache Sie das Dashboard bedienen.
Neun Sprachen, weil Ihre Belegschaft nicht einsprachig ist
Ein Kunde sammelte sechs Wochen lang null Meldungen, weil die Anonymitätszusage spanischsprachige Mitarbeiter auf Englisch erreichte. Der Aushang lässt sich deshalb pro Blatt umschalten: Deutsch für das Werk in Bayern, Rumänisch oder Vietnamesisch für die Schicht, die es tatsächlich liest. Verfügbar sind Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Vietnamesisch und Russisch.
In drei Schritten am Schwarzen Brett
Meldekanal-Modus einschalten
In den Formulareinstellungen aktivieren Sie den Meldekanal. Damit werden aus Antworten Fälle mit Status, Frist und Protokoll - und der Aushang steht zur Verfügung.
Aushang öffnen
Im Dashboard auf QR klicken, dann auf "Aushang". Sprache wählen, fertig - Titel, Code und Texte stehen bereits auf dem Blatt.
Drucken oder als PDF weitergeben
Über den Druckdialog des Browsers direkt auf Papier oder als PDF sichern und an die Standorte mailen. Wer den Code ins eigene Layout setzt, lädt ihn als SVG.
Warum anonym hier nicht "pseudonym" heißt
Auf dem Meldeformular wird keine IP-Adresse gespeichert und standardmäßig kein Cookie gesetzt. Ein einziges Cookie entsteht, wenn die meldende Person selbst den anonymen Rückkanal aktiviert - damit sie Ihre Rückfrage wiederfindet. Sie können also antworten, ohne je zu erfahren, mit wem Sie sprechen.
Häufige Fragen
Ist der Aushang kostenlos?
Ja. Er gehört zu jedem Formular mit eingeschaltetem Meldekanal-Modus, auch im kostenlosen Tarif.
Können wir unser Logo daraufsetzen?
Ja, mit dem Pro-Tarif. Logo und Hausfarbe der Formularmarkierung erscheinen auch auf dem Aushang.
Bekommen wir eine PDF-Datei?
Über den Druckdialog Ihres Browsers: dort wählen Sie statt eines Druckers "Als PDF sichern". Das ist dieselbe Datei, die Sie an andere Standorte mailen können.
Ersetzt der Aushang unsere Meldestellen-Richtlinie?
Nein. Er informiert die Belegschaft über den Kanal. Die Richtlinie, die Zuständigkeiten und die Fristen regeln Sie weiterhin selbst - Anonymeter führt die Fälle, protokolliert Bearbeitungsschritte und überwacht die Rückmeldefristen.
Blatt drucken, aufhängen, fertig
Meldekanal in fünf Minuten eingerichtet, Aushang aus demselben Formular. Kein Vertrag, keine Einrichtungsgebühr.
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